THÜRINGEN

Fotos: Bachhaus Eisenach // Ulrich Kneise

EISENACH Im Jahr 1665 kam der Arnstädter Schloss-Organist Joh. Christoph Bach (1642 – 1703) als Organist an die Georgenkirche, zu Hofe spielte er das Cembalo. Teile seines Werkes überdauerten im u.a. im Altbachischen Archiv. 1671 folgte ihm sein Vetter Joh. Ambrosius Bach (1645 – 1995), der seine musikalische Ausbildung ebenfalls in Arnstadt genossen hatte. Der Stadtchronist notiert:„1672 hat der neue Hausmann auf Ostern mit Orgel, Geigen, Singen und Trompeten und mit Heerpauken dreingeschlagen, daß noch kein Kantor oder Hausmann, weil Eisenach gestanden, nicht geschehen.“ 1685 bekamen er und seine Frau Elisabeth als achtes Kind Joh. Sebastian Bach Der kleine Sebastian wuchs in einem außerordentlichen musikalischen Umfeld auf und wurde vielseitig ausgebildet. Doch 1694 starb seine Mutter, 1695 sein Vater. Ihr Bruder Joh. Christoph nahm Sebastian und Jacob in Ohrdruf auf.

Georg Philipp Telemann (1681 –1767) arbeitete von 1708 bis 1712 in Eisenach. Nach seinem Weggang blieb er bis in dier 1730er Jahre dem Hof als Kapellmeister von Haus aus verbunden.

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